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Ein Sitz-Kopfball kostete Poppenreuth den Sieg

Der SV Poppenreuth (in grün-weiß) diktierte das Geschehen vor der Pause, musste sich aber mit einem 2:2 begnügen. Foto: fussballn.de

FC Bayern Kickers II - SV Poppenreuth 2:2 (1:2)

Eine aus Sicht der Gäste ärgerliche Punkteteilung gab es im vorgezogenen Spiel des SV Poppenreuth beim FC Bayern Kickers II. Die Heininger-Elf bot eine starke Leistung im ersten Durchgang, konnte sich aber nur bedingt dafür belohnen. Treffer von Moritz Adrian (20.) und Lukas Rahner (33.) brachten zwar eine Führung, diese war nach Philip Snajders Anschlusstreffer (41.) aber zu dünn. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Platzherren deutlich und hatten das Glück des Tüchtigen, als letztlich Baris Kiymaz im Sitzen per Kopf zum 2:2-Endstand traf (69.).

Der Aufsteiger aus Poppenreuth überzeugte mit einem starken Kombinationsspiel und erspielte sich so einige gute Möglichkeiten. BaKi II fand überhaupt nicht ins Spiel und hatte auch mit zwei verletzungsbedingten Umstellungen zu kämpfen. Als die Hausherren den Ball nach 20 Minuten nicht entscheidend klären konnte, fasste sich Moritz Adrian ein Herz und traf zum 0:1. Der SVP war fortan drückend überlegen, versäumte aber die klasse herausgespielten Möglichkeiten entsprechend zu verwerten. Nachdem Lukas Rahner noch eine Vorlage von Francesco Russo ungenutzt ließ und BaKi-Keeper Sebastian Haeunke sich einige Male auszeichnen konnte, war es dann doch Rahner, der einen eklatanten Fehlpass der Kleinreuther letztlich gekonnt zum 0:2 verwerten konnte (33.). Doch anstatt eine Vorentscheidung herbeizuführen, kassierte Poppenreuth den Anschlusstreffer, als sich bei einem Eckball keiner für Snajder zuständig fühlte und dieser per Kopf traf (41.).

BaKi II - Poppenreuth

Duell der Routiniers: Stefan Mittelstädt (links) und Akin Özdemir trennten sich am Samstag mit einem 2:2.
Foto: fussballn.de

Nach der Pause waren die Kräfte anders verteilt. Die Gastgeber fanden wesentlich besser ins Spiel, das nun ausgeglichen war. Die großen Torchancen blieben zunächst aus. Richtig kurios wurde es in der 69. Minuten. Einen Özdemir-Freistoß aus dem Halbfeld brachte Kiymaz noch einmal in den Fünf-Meter-Raum, wo Franzen die Latte traf, ein weiterer Nachschuss blieb ohne Erfolg, ehe der am Boden sitzende Kiymaz per Kopf das 2:2 markierte. Pech hatten die Gäste noch bei einer sehenswerte Einzelaktion, als Döll sich durchtankte, sein Abschluss vom Innenpfosten aber zurück in die Hände von Haeunke prallte - so dass es beim 2:2 blieb.

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Letzte Änderung am Samstag, 01 November 2014 16:39
Marco Galuska

Inhaber / Chefredakteur