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"83er" und Fischbach teilen im Topspiel die Punkte

Der TSV Fischbach (in gelb) und der TSV Johannis 83 trennten sich im Spitzenspiel 2:2-Unentschieden.
Der TSV Fischbach (in gelb) und der TSV Johannis 83 trennten sich im Spitzenspiel 2:2-Unentschieden. Foto: R. Hertrich

Falke feiert Arbeitssieg im Derby / Effektive Assen schlagen Croatia / Poppenreuth vermöbelt Kalchreuth II

Am 14. Spieltag und somit letzten Spieltag vor der Winterpause konnte der TSV Fischbach vorerst die Tabellenführung im Spitzenspiel gegen den TSV Johannis 83 verteidigen (2:2). Die DJK Falke feierte einen knappen 2:1-Arbeitssieg im Derby gegen die SpVgg Mögeldorf II, während der SV Poppenreuth ein Schützenfest feierte (10:0 gegen Kalchreuth II). Laufamholz musste einen Rückschlag hinnehmen, unterlag dem FC Bayern Kickers II (0:3) und der ASN Pfeil Phönix feierte in seinem Heimspiel zum Jahresabschluss einen 3:1-Sieg gegen Croatia. Außerdem entführte der TSV Buch II drei Zähler beim FSV Stadeln II (4:1) und der Post SV II konnte in Altenfurt einen enorm wichtigen Sieg gegen den Abstieg einfahren (6:1).

In einem hochklassigen Kreisklassenspiel trennten sich der TSV Fischbach und Johannis 83 leistungsgerecht 2:2-Unentschieden. Die Gastgeber begannen druckvoll und hatten bereits in der dritten Minute die Chance zur Führung. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld von Sascha Majkowski nahm Michael Dillmann den Ball aus fünf Metern volley, doch der Ball ging knapp über das Tor. In der neunten Minute fiel dann aber doch die Führung für den TSV. Nach einem Abwehrfehler der Gäste passte Tobias Fink auf den völlig freistehenden Oliver Lahr und dieser ließ Keeper Nadolski mit seinem Flachschuss keine Abwehrchance. Vier Minuten nach der Führung ereignete sich dann die nächste Möglichkeit für die Gastgeber. Fink zögerte jedoch nach einem abgefangenen Ball zu lange und sein anschließender Pass auf Phillip Reif wurde von der Gäste-Abwehr abgefangen.

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Der TSV Fischbach (in gelb) und der TSV Johannis 83 lieferten sich im Spitzenspiel eine packende Partie und trennten sich am Ende leistungsgerecht mit einem 2:2-Unentschieden.
Foto: R. Hertrich 

In der 23. Minute fiel dann wie aus heiterem Himmel der überraschende Ausgleich für die Gäste. André Wiener kam aus 18 Metern frei zum Schuss und ließ Schlussmann Hassfürther im Tor der Gastgeber mit einem Schuss genau in den Winkel keine Abwehrchance. In der 25. und 26. Minute musste Hassfürther zweimal gegen Helisch aus 16 Metern und danach gegen Smakaj aus sechs Metern sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Drei Minuten später bediente Oliver Lahr den freistehenden Eric Bauer, doch dessen Schuss aus 14 Metern ging knapp über das Gästetor. Lahr war es auch, der die nächste Chance für die Gastgeber hatte. Er setzte sich in der 33. Minute über links durch, doch sein Schuss wurde von der vielbeinigen Gästeabwehr abgeblockt. In der 40. Minute dann die erneute Führung für die Gastgeber: nach einer Flanke von Alexander Krapf nahm Michael Dillmann den Ball mit der Brust an und bezwang Torwart Nadolski mit einem haltbaren Schuss aus acht Metern. In der zweiten Hälfte hatten die Gastgeber zunächst die Chance das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Nach einem Solo von Dillmann ging dessen Schuss knapp am langen Eck vorbei. Eine Minute scheiterte Lahr nach feinem Solo von Alex Bringmann aus spitzem Winkel an Nadolski. In der 61. Minute kam Lahr nach einem Pass von Sascha Majkowski wiederum aus spitzem Winkel zum Schuss, doch auch dieses Mal fand er in Nadolski seinen Meister. In der Folgezeit drängten die Gäste die Heimelf mehr und mehr in die eigene Hälfte und hatten durch Wiener in der 68. und 73. Minute zweimal die Gelegenheit zum Ausgleich. Beide Male hielt jedoch Hassfürther im Fischbacher Tor bravourös. In der 75. Minute konnte Hassfürther einen Freistoß aus 18 Metern zwar noch sicher halten, zwei Minuten später fiel dann aber doch der verdiente Ausgleich für die Gäste.

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Fischbachs Oliver Lahr (in gelb) war einmal mehr der Offensivposten im Fischbacher Angriff. Er sorgte immer wieder für Gefahr und steuerte einen Treffer zum 2:2-Unentschieden im Topspiel bei.
Foto: R. Hertrich 

Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung überlief der eingewechselte Roman Mersch die schlecht postierte Abwehr und hatte keine Mühe den Ball aus acht Metern im Tor unterzubringen. In der Folge erhöhten die Gastgeber wieder den Druck und kamen in der Schlussphase zu weiteren klaren Torchancen. In der 90. Minute konnte Keeper Nadolski eine Flanke von Fink mit Mühe über die Latte lenken. In der Nachspielzeit erspielten sich die Gastgeber dann noch zwei weitere gute Chancen. Erst ging ein Schuss von Lahr aus spitzem Winkel am langen Pfosten vorbei, ehe ein weiterer Schuss von Lahr gerade noch abgeblockt werden konnte. Aufgrund der Leistungssteigerung in der Schlussphase und den daraus resultierenden Chancen wäre ein Sieg für die Gastgeber im Bereich des Möglichen gewesen, doch so blieb es am Ende beim leistungsgerechten Unentschieden vor der stattlichen Zuschauerkulisse von 210 Zuschauern.

Die DJK Falke kam im Derby gegen die extrem defensiv eingestellte SpVgg Mögeldorf II mit einem blauen Auge davon. Zwar hatte die Strehl-Elf über fast die gesamte Spielzeit das Heft des Handelns fest in der Hand, aber die Gäste setzten wenige, dafür umso gefährlichere Nadelstiche. Bei Falke kam in der ersten Hälfte auch noch Pech im Abschluss dazu, als man eine Dreifach-Chance nicht nutzen konnte und Alexander Berke den Pfosten anvisierte.

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Die DJK Falke (in weiß) um Kapitän Daniel Maderer biss sich im Derby gegen die SpVgg Mögeldorf II lange Zeit die Zähne aus, konnte letztlich aber doch einen 2:1-Arbeitssieg verbuchen.
Foto: fussballn.de

Aus dem Spiel heraus fiel der Strehl-Elf kaum etwas ein, bei Standards wurde es jedoch stets gefährlich, was das Spiel letztlich auch entscheiden sollte. Kurz nach dem Seitenwechsel hatte aber erst einmal Daniel Karnbaum seinen großen Auftritt, als er einen schlecht geklärten Ball zur Gäste-Führung in den Winkel drosch (51.). Das Schlusslicht durfte sich zehn Minuten lang über die Führung freuen, bis Andreas Grün mit einem verwandelten Foulelfmeter das Spiel wieder auf Null stellte. Als dann der angeschlagene Joker Marcus Kredel in der 64. Minute einen Freistoß unter der Mauer hindurch ins Eck beförderte, war das Spiel schließlich gedreht. Über die 90 Minuten gesehen war es sicherlich ein verdienter Dreier für Falke, wenngleich sich Mögeldorf für den unermüdlichen Einsatz vielleicht auch einen Zähler verdient gehabt hätte.

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Die SpVgg Mögeldorf II (in schwarz) um Christoph Raß verkaufte sich im Derby gegen den Favorit DJK Falke sehr teuer, musste aber letztlich eine 1:2-Niederlage hinnehmen, auch wenn ein Punktgewinn möglich gewesen wäre.
Foto: fussballn.de

Nach der Blamage vor Wochenfrist wollte der SV Poppenreuth zum Rückrundenauftakt im Heimspiel gegen die Reserve aus Kalchreuth wieder einiges gutmachen. Und das gelang auch, so dass am Ende mit 10:0 ein überzeugender und ungefährdeter Sieg der Poppenreuther stand. In einer über weite Strecken sehr einseitigen Partie knüpften die Gastgeber wieder an ihre alten Stärken an und siegten auch in der Höhe verdient, da man sogar noch weitere Hochkaräter an Torgelegenheiten vergab. Das erste Tor besorgte Rahner schon nach acht Zeigerumdrehungen. Allerdings zog er sich beim Torabschluss eine Bänderverletzung zu und musste daraufhin ausgewechselt werden. Dominik Döll sorgte mit einem Doppelschlag in der 35. und 44. Minute für die Weichenstellung auf den Sieg. Von Kalchreuth war nicht viel zu sehen, die Spielanlage der Gäste wirkte recht limitiert. Nach der Halbzeitpause wurde das Ergebnis dann so richtig deutlich, als sich der SVP in einen Rausch spielte und gnadenlos seinen Torhunger stillte. Der an diesem Tag dem Spiel ganz besonders den Takt vorgebende Russo mit seinem ersten von drei Toren zum 4:0 (51.) und kurz darauf Steuber zum 5:0 (53.) besiegelten früh den Erfolg. Seine Torpremiere im Herrenbereich konnte auch der aufgerückte Linksverteidiger Kronenberg feiern, der zum 6:0 (58.) vollendete. Ein Bodycheck auf Höhe der Strafraumgrenze an Mittelstädt führte zu einem Strafstoß, den Russo mittig zum 7:0 (64.) verwandelte. Steuber zum 8:0 (68.), Russo mit seinem dritten Treffer an diesem Tage (70.) und zum krönenden Abschluss noch einmal Steuber, der kurz vor Schluss noch zum 10:0 (87.) traf, schraubten das Ergebnis am Ende sogar in zweistellige Höhe. Obwohl Kalchreuth eine bittere Klatsche hinnehmen musste, kam bei den Gästen keinerlei Unsportlichkeit auf, die sich in bösartigen Fouls niederschlug. Der souverän leitende Schiedsrichter Merker kam für die gesamte Partie, in der es sehr fair zuging, mit lediglich einer einzigen Gelben Karte aus. Kalchreuth hat nach der klaren Niederlage genug Zeit sich in der Winterpause wieder zu finden, Poppenreuth sorgte mit dem überdeutlichen Heimsieg für einen äußerst versöhnlichen Abschluss eines insgesamt sportlich sehr erfolgreichen Jahres 2014.

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Der KSD Croatia (in blau) zeigte gegen den ASN Pfeil Phönix zwar die reifere Spielanlage, machten sich aber durch zwei Platzverweise das Leben selbst schwer und unterlagen letztlich mit 1:3.
Foto: F. Gitzing 

Die Assen beendeten ihre drei Spiele anhaltende Ergebniskrise mit einem 3:1 gegen Croatia. In einer ausgeglichenen Partie hatten die Gastgeber ein optisches Übergewicht, mehr als Halbchancen sprangen aber nicht heraus. Der spielstarke Aufsteiger versteckte sich nicht und war immer wieder über den starken Cancar gefährlich. In der 21. Minute war jedoch nach einem Zusammenspiel über Zogaj und Kubecek Löbenberger erfolgreich und erzielte das 1:0 für den ASN. In der Folge verpassten die Assen das 2:0, als Kubecek an Schillgallies scheiterte. Nach einer berechtigten Roten Karte für Raum übernahmen die Gäste mehr und mehr das Kommando und hatten eine Großchance per Kopf. Die zweite Halbzeit begann für Croatia dann perfekt. Syeed wurde im Sechzehner angespielt und steckte auf Kozina durch, dieser blieb cool vor dem herauseilenden Keeper Lowig und schoss den Ball unter die Latte (54.). Nun sprach alles für die Gäste, die in Überzahl das Spiel bestimmten, jedoch gegen die in Unterzahl starke Defensive der Gastgeber sich nur eine hundertprozentige Chance erspielten. Ansonsten versuchten sie es immer wieder aus der Distanz, was eine sichere Beute für Torwart Lowig war. Dann erwies Bilir seiner Mannschaft einen Bärendienst, in dem er sich wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte abholte.

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Hier trifft Croatia-Torjäger Marco Kozina (in blau) zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Am Ende musste sich der Aufsteiger aber den effektiven Assen mit 1:3 geschlagen geben.
Foto: F. Gitzing 

Aus dem daraus folgenden Freistoß erzielte der kurz davor eingewechselte Beez, der nach langer Verletzungspause zu seinen ersten Saisoneinsatz kam, das 2:1. Nach einer erneuten Ampelkarte für Syeed versäumten es die Assen den Deckel auf das Spiel zu legen und mussten bis in die vierte Minute der Nachspielzeit warten, ehe Dill die Hausherren erlöste.

Nach zuletzt drei Siegen am Stück musste der FSV Stadeln II im letzten Spiel vor der Winterpause wieder einen Rückschlag hinnehmen. Im kleinen Derby der Landesliga-Reserven unterlag man am Schluss verdient mit 1:4 dem TSV Buch II. Es entwickelte sich von Beginn an ein munteres und kampbetontes Spiel, in dem die Heimelf die ersten Chancen hatte. In der zehnten Minute konnte Buchs Keeper Daut einen Freistoß von Philipp Schäuble zur Ecke abwehren. Eine Minute später erzielte Schäuble die vermeintliche Führung, Schiedsrichter Faßler wollte allerdings ein Foulspiel gesehen haben und gab den Treffer nicht. Wiederum zwei Minuten später scheiterte Schäuble nach einer Einzelleistung an Daut.

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Der TSV Buch II (in schwarz) siegte aufgrund einer starken zweiten Hälfte verdient mit 4:1 beim FSV Stadeln II und sicherte sich weitere wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.
Foto: E. Brunner

Dann kamen die Bucher einige Male gefährlich vor das Tor der Stadelner. In der 15. Minute verzog Stefan Hofmann nach einer schnellen Balleroberung nur knapp. Danach sorgten die Bucher vor allem mit Standards für einige Gefahr, ehe dann doch den Platzherren die Führung gelang. Einen langen Leibold-Freistoß von der Mittellinie verlängerte Kapitän Dima Wittmaier mit dem Kopf zum 1:0 in der 22. Minute. Drei Minuten später klatschte ein Kopfball von Georg Ell an die Latte des Stadelner Gehäuses. In der Folge konnten die Stadelner das Spiel weitgehend in die Bucher Hälfte verlagern und die Gäste hätten nach Chancen durch Schäuble und Mielack durchaus höher in Rückstand geraten können. Nach dem Wechsel bot sich dann ein ganz anderes Bild. Die Bucher gingen weiterhin ein hohes Tempo und drängten die Gastgeber in deren Hälfte zurück. Die FSV-Zweite indes fand überhaupt keinen Zugriff mehr auf das Spiel, leistete sich viele Ballverluste und so war es nur eine Frage der Zeit, wann der Ausgleich fallen würde. Er fiel dann in der 70. Minute aus Stadelner Sicht etwas unglücklich, Christoph Rotter fälschte eine Bektas-Flanke vor dem abwehrbereiten Christoph Wania unglücklich ab und der dahinter lauernde Stefan Hofmann vollendete zum 1:1. Vier Minuten später köpfte ebenfalls Hofmann zum 1:2 ein, nachdem die Heimelf bei einem Bucher Freistoß kollektiv Spalier gestanden hatte.

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Der FSV Stadeln II (in rot) musste gegen den TSV Buch II eine 1:4-Heimniederlage hinnehmen und erlitt einen Rückschlag nach den zuletzt erfolgreichen Wochen.
Foto: E. Brunner

Als dann Keeper Hirsch nach Foul an Oliver Ell mit Rot vom Platz musste und Janni Tomic den fälligen Strafstoß zum 3:1 verwandelte, war das Spiel zu Gunsten der Gäste entschieden. Den Schlusspunkt setzte dann Ell in der 82. Minute mit dem Treffer zum 4:1-Endstand. Am Ende stand ein aufgrund der zweiten Hälfte verdienter Bucher Sieg. Die Stadelner müssen sich vorwerfen lassen, die gute Leistung der ersten Halbzeit nicht über die gesamte Dauer des Spiels abgerufen zu haben. Dies ist allerdings auch ein Spiegelbild der bisherigen Saison, in der sich Höhen und Tiefen regelmäßig abwechselten. Für die Rückrunde wünschen sich die Verantwortlichen im Stadelner Lager daher vor allem mehr Konstanz von der Mannschaft.

Der SV Laufamholz empfing zur letzten Partie vor der Winterpause den FC Bayern Kickers II am heimischen Sportgelände in der Schupfer Straße. Nach einer sehenswerten Leistung im vorangegangenen Derby gegen die SpVgg Mögeldorf II wollten die Jungs um Spielertrainer Eduard Hulm erneut überzeugen, um sich mit drei Punkten in die ersehnte Pause zu verabschieden. Doch scheinbar befand sich die Mannschaft schon vor Anpfiff mental weit entfernt des Spielfeldes. So kam das bittere Erwachen bereits in Minute eins, als BaKi-Akteur Franzen sich gegen gleich fünf Laufamholzer behaupten konnte und ungehindert zum Torabschluss kam. SVL-Keeper Gömmel konnte zwar parieren, jedoch brachte Franzen den Abpraller doch noch zum Führungstreffer im Kasten des SVL unter. Einige SVL-Akteure wollten dabei ein Handspiel gesehen haben, der Schiedsrichter ließ den Treffer aber zurecht gelten.

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Der SV Laufamholz (in schwarz) um Spielertrainer Eduard Hulm lief gegen den FC Bayern Kickers II schnell einem Drei-Tore-Rückstand hinterher und musste sich letztlich auch verdient geschlagen geben.
Foto: fussballn.de

Die Gastgeber wirkten völlig von der Rolle und bekamen in der Defensive schlichtweg keinen Zugriff auf die agile Offensive der Kickers. So war es wenig verwunderlich, dass Tamas Dencs bereits in Spielminute neun die Laufamholzer Abwehrreihe unglücklich aussehen ließ und mit seinem Treffer die Führung für seine Mannschaft ausbaute. Scheinbar langsam aufgewacht begann nun auch Laufamholz erste Akzente zu setzen und sich aktiv am Spiel zu beteiligen. Die wenigen herausgespielten Chancen wurden jedoch wie so oft zu egoistisch oder grob fahrlässig abgeschlossen. Auf die beste Chance der Laufamholzer Offensive, als Albano eine Hereingabe vor dem besser positionierten Moritz Billner gegen den Pfosten setzte, reagierten die Gäste augenblicklich. Franzen wurde in abseitsverdächtiger Position bedient und netzte unhaltbar für den SVL-Schlussmann Gömmel ein. In Halbzeit zwei wirkten die Gastgeber frischer und hatten sich scheinbar von ihrem Schock erholt. Ein ums andere Mal konnte sich die Hulm-Elf vor dem Kasten von BaKi-Coach Kök zeigen, jedoch nicht den erwünschten Anschlusstreffer erzielen.

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Der FC Bayern Kickers II (in weiß) um Napo Samba (am Ball) feierte dank drei früher Treffer einen verdienten 3:0-Auswärtssieg in Laufamholz.
Foto: fussballn.de

Auch BaKi steckte nicht auf und zeigte sich noch einige Male gefährlich vor dem gegnerischen Kasten. Etwas Zählbares sollte jedoch auch für sie nicht mehr drin sein und so verflachte die durchweg ruppige Partie zusehends. Nach 90 Minuten atmeten sowohl Zuschauer als auch Spieler sichtlich durch, als der erlösende Schlusspfiff zu vernehmen war. Laufamholz ging mit geknickten Häuptern in die Pause, während die Spieler von BaKi ihren in allen Maßen verdienten Sieg feierten.

Einen herben Rückschlag im Abstiegskampf musste der TSV Altenfurt im Kellerduell gegen den Post SV II verkraften. Am Ende unterlag die Daschner-Elf deutlich mit 1:6. Der TSV Altenfurt hatte von Beginn an mehr Ballbesitz und fand vielversprechend in die Partie, ohne jedoch klare Torchancen herauszuspielen. In der 31. Minute war es dann Matthias Gehle, der einer Freistoßflanke von Renner die entscheidende Richtungsänderung gab, sodass Post-Keeper Marthol den Ball un­glücklich zum 1:0 in die Maschen passieren lassen musste. In der Folge wurden die Gäste dann aber immer stärker und übernahmen zunehmend das Spielgeschehen. Bereits fünf Minuten nach dem Rückstand schloss Babic einen Konter aus fünf Metern zum Ausgleich ab (36.). Nach der Pause begannen die Gäste vom Post SV mit einem Offensivfeuerwerk. In der 55. Minute verlor Harrer den Ball im ei­genen Strafraum, Keeper Merideno konnte nicht klären und erneut Babic nutzte die Chance zur Führung der Gäste. In der 66. Minute legte Post dann nach und erhöhte durch Conraths auf 1:3. Der Stürmer setzte sich energisch durch und blieb vor dem Tor eiskalt. Altenfurt agierte nun verunsichert und Conraths war erneut der Nutznießer. Nach einer Unkonzentriertheit in der TSV-Abwehr erzielte er seinen zweiten Treffer (85.). In der 87. Minute sah TSV-Akteur Güssre­gen aufgrund einer Schwalbe auch noch die Ampelkarte. Den fälligen Freistoß nutzte Post für einen Konter und das 1:5 durch den dritten Treffer von Conraths. Geiger war es in der Schlussminute vorbehalten, mit einem verwandelten Foulelfmeter den verdienten 1:6-Endstand herzustellen. 

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Letzte Änderung am Sonntag, 23 November 2014 19:56