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0:5 - Falke kommt in Kleinreuth unter die Räder

Der FC Bayern Kickers II (links Nils Klein, rechts Christian Franzen) schlug die DJK Falke um Julian Klose deutlich mit 5:0.
Der FC Bayern Kickers II (links Nils Klein, rechts Christian Franzen) schlug die DJK Falke um Julian Klose deutlich mit 5:0. Foto: fussballn.de

Gründlach nach 1:4 noch mit 5:4-Sieg / Poppenreuth feiert Herbstmeisterschaft / Mögeldorf holt Arbeitssieg / „83er“ gelingt Erfolgserlebnis

Der 12. Spieltag in der Kreisklasse 4 ist Geschichte und auch der ASN Pfeil Phönix konnte den SV Poppenreuth nicht stoppen und unterlag mit 0:3. Während die SpVgg Mögeldorf 2000 gegen den TSV Altenfurt einen Arbeitssieg bejubeln konnte (2:1), kassierte die DJK Falke beim FC Bayern Kickers II eine herbe Klatsche (0:5). Der TSV Johannis 83 holte im Heimspiel gegen den FSV Stadeln II den ersehnten Dreier (3:0) und der SV Laufamholz teilte mit dem VfL Nürnberg die Punkte (1:1). Im Duell der SF Großgründlach mit dem TV Glaishammer hatte am Ende die Seidel-Elf die Nase vorn und gewann in einer turbulenten Partie mit 5:4. Bereits am Samstag teilten der TB Johannis 88 II und der ASC Boxdorf im Spitzenspiel die Punkte (2:2).

SV Poppenreuth – ASN Pfeil Phönix 3:0 (1:0)

Die Begegnung der beiden besten Teams der vergangenen Rückrunde ließ hochklassigen Fußball erwarten und die Partie war auch entsprechend unterhaltsam. Der ASN Pfeil Phönix kam mit der Empfehlung von zehn Punkten aus den letzten vier Begegnungen an den Kreuzsteinweg, der SV Poppenreuth spielte in den letzten drei Spielen zwei Mal Unentschieden, so dass man vielleicht vermuten konnte, dass das Team von Kurt Heininger etwas außer Form sei. Insofern wurde mit dem klaren Erfolg wieder ein Zeichen gesetzt und man nutzte den neuerlichen Punktverlust des stärksten Konkurrenten um Platz 1, dem ASC Boxdorf, der bereits am Vortag die Punkte mit der 88er-Reserve aus Johannis teilte. Schon in der ersten Minute kam es zur ersten Großchance, als Kuhnke für die Mannschaft aus Ziegelstein bei einem hohen Ball ein Luftloch schlug und es damit Steuber ermöglichte ins Eins-gegen-Eins mit Torwart Lowig zu gehen.

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Der SV Poppenreuth (in grün-weiß) um Stefan Mittelstädt siegte gegen den ASN Pfeil Phönix um Markus Mertsching souverän mit 3:0 und machte die Herbstmeisterschaft in der Kreisklasse 4 perfekt.
Foto: J. Stark

Der Poppenreuther Rechtsaußen vergab jedoch. Für die Gäste prüfte Mertsching nach fünf Minuten erstmals SVP-Keeper Weiner. Weitere zwei Zeigerumdrehungen später fiel dann die frühe Führung für die Gastgeber. Ein Eckball von rechts wurde von Dominik Döll hoch in den Strafraum geschlagen. Lowig und Kuhnke bedrängten sich bei der Flugabwehr gegenseitig und der Ball landete schließlich bei Klaussner, der freistehend zum 1:0 einschießen konnte. Im Laufe der ersten Hälfte wechselten sich beiden Mannschaften mit Torschüssen fleißig ab. Für die Assen, die gut mitspielten, sorgten vor allen Dingen Mertsching und Frasch bei Freistößen für Torgefahr. Bei Poppenreuth waren Klaussner, Steuber und Rahner die auffälligsten Akteure in Tornähe. In der 42. Minute hatten die Gastgeber schon den Torschrei auf den Lippen, als letzterer an Lowig vorbei ging und sein Schuss in höchster Not von Frank auf der Torlinie gerettet wurde.

In der zweiten Halbzeit war der ASN zunächst etwas besser im Spiel und es entwickelte sich noch mehr ein spannender, offener Schlagabtausch. Chancen ergaben sich nun im Minutentakt. In der 63. Minute setzte Poppenreuths Döll mit Helbig zu einem Laufduell an, beide sprangen zum Ball und es ergab sich ein Pressschlag, aus dem Döll als Sieger hervorging und nun von links mit viel Tempo in den Strafraum eindrang, noch zwei weitere Spieler aussteigen ließ und schließlich in die Mitte passte, wo Klaussner völlig freistehend in aller Ruhe zum 2:0 abschließen konnte. Dies sollte sich als vorentscheidend erweisen, löste es doch ein wenig den Knoten bei den Hausherren, die fortan Ruhe ins Spiel brachten, wieder mehr zum gewohnten Ballbesitzspiel übergehen konnten und merklich sicherer im Spielaufbau wurden. In der 72. Minute sorgte ein ungewohnter Ballverlust von dem als Innenverteidiger aufgebotenen Adrian, der ansonsten aber gewohnt souverän spielte, für eine Großchance der Gäste. Mertsching startete ein Solo Richtung Tor. Abwehrchef Lissner bügelte den Fehler seines Kameraden aber wieder aus, in dem er Mertsching entscheidend vom Tor wegdrängen konnte, so dass dieser seine Chance nicht nutzen konnte. In der Schlussviertelstunde war wie so oft die Zeit der Konter angebrochen, von denen der SV Poppenreuth einige hätte nutzen können.

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SVP-Torjäger Marcel Klaussner (im Hintergrund) durfte auch gegen den ASN Pfeil Phönix jubeln und steuerte zwei Treffer zum 3:0-Sieg seiner Farben bei.
Foto: J. Stark

Beispielhaft waren Rahners Schlenzer, der über das Tor ging (77.), sowie Mittelstädts Kopfball nach einer Freistoß-Flanke von Russo, der knapp links vorbei ging (82.). Die Mannen von Gäste-Trainer Roland Frey kamen mit Löbenberger (83.) und Nether (85.) aus spitzem Winkel zu ihren letzten Torgelegenheiten in dieser Partie. In der Schlussminute war Rahner frei durch, allein auf Lowig unterwegs, als er von hinten im Strafraum gefoult wurde. Russo verwandelte den Elfmeter gekonnt zum 3:0-Endstand. Schiedsrichter Schneider ließ in der Situation Gnade vor Recht ergehen und gab dem Foulenden nicht einmal Gelb, obwohl es sich um eine Notbremse handelte. Da das aber auch nicht mehr spielentscheidend war, freuten sich die Poppenreuther nach dem kurz darauf folgenden Abpfiff über die souveräne Herbstmeisterschaft, bereits einen Spieltag vor Ende der Hinrunde. Der ASN Pfeil Phönix hingegen steckt im Mittelfeld der Tabelle fest und hat den Anschluss an die Relegationsränge etwas verloren.

SpVgg Mögeldorf 2000 – TSV Altenfurt 2:1 (1:0)

Durchaus als Arbeitssieg kann man den Mögeldorfer 2:1-Erfolg gegen Altenfurt bezeichnen. Der TSV war von Anfang an präsent, setzte die Gastgeber früh unter Druck und verhinderte somit den Aufbau. Die daraus resultierenden langen Bälle landeten meist wieder bei den Gästen. Mögeldorf gab den Ball einfach zu schnell wieder her. Altenfurt hingegen spielte schnell und schnörkellos. Die ersten Torannäherungen konnten Migliaccio im Tor jedoch noch nicht gefährden. Die beste Torchance für den TSV gab es nach knapp einer halben Stunde. Ein scheinbar ungefährlich getretener Freistoß wurde von der Mauer in die Gefahrenzone abgefälscht. Am Ende landete der Ball bei Angreifer Weig, dessen Schuss im letzten Augenblick noch geblockt werden konnte.

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Der TSV Altenfurt (in rot) hielt gegen die SpVgg Mögeldorf 2000 lange Zeit gut dagegen, unterlag letztlich aber doch verdient mit 1:2.
Foto: fussballn.de

Dies war wohl der Hallo-Wach-Effekt für die Gastgeber. Fortan wurde die Krimm-Elf passsicherer und zielstrebiger nach vorne. Prompt wurde es gefährlich im Altenfurter Strafraum. Nach einer Klein-Ablage zielte der mittlerweile eingewechselte Brochier knapp drüber. Die Drangphase der Sportvereinigung wurde schließlich belohnt. Nach einem Doppelpass war Ubrig frei vor Merideno. Im Eins-gegen-Eins blieb dieser cool und versenkte den Ball ins lange Eck zur 1:0-Führung. Mit der Führung ging es in die Katakomben. Nach dem Pausentee bekamen die Zuschauer das gleiche Bild zu sehen. Die spielerisch starken Gastgeber drängten auf den nächsten Treffer, während Altenfurt läuferisch, sowie kämpferisch aufopferungsvoll dagegen hielt. Mögeldorf erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten, um die Führung weiter auszubauen, doch diese wurden teils kläglich liegen gelassen. So dauerte es nicht lange, bis auf der Gegenseite der Treffer fiel. Einen Konter spielten die Gäste blitzsauber zu Ende. Gehles Schuss wurde unhaltbar für Migliaccio zum 1:1-Ausgleich abgefälscht. Die Mögeldorfer Elf ließ der Gegentreffer relativ kalt. Sie spielten weiter munter nach vorne und erarbeiteten sich Chance um Chance heraus. Die besten Möglichkeiten vergab Brochier, der gleich zweimal am starken Merideno, sowie am eigenen Unvermögen scheiterte.

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Hier trifft Mögeldorf-Akteur Dejan Petrovic (am Boden) zum 2:1-Siegtreffer gegen den TSV Altenfurt. Damit bleibt die SpVgg Mögeldorf 2000 weiter in der Spitzengruppe der Tabelle mit dabei.
Foto: fussballn.de

Auf der anderen Seite kam Migliaccio in Bedrängnis, als seine Kopfballabwehr zu kurz geraten war. Bock konnte jedoch noch deutlich vor der Linie klären. Eine der vielen Möglichkeiten konnten die Gastgeber dann doch noch nutzen. Der aktive Steffen Klein ließ die halbe TSV-Abwehr stehen lassen und hatte das Auge für seinen Mitspieler Petrovic, der den Ball zum 2:1 über die Linie bugsierte. Altenfurt wollte es nicht bei der knappen Niederlage belassen. Die Gäste drängten noch einmal auf den Ausgleich und hatten durch Standardsituationen noch die Chancen dazu. Mögeldorf konnte diese aber bereinigen. Es blieb beim 2:1-Sieg für die Sportvereinigung.

FC Bayern Kickers II – DJK Falke 5:0 (4:0)

Der FC Bayern Kickers II feierte im Heimspiel gegen die DJK Falke einen hochverdienten 5:0-Kantersieg und machte bereits vor dem Pausenpfiff alles klar. Die Kök-Elf legte einen Traumstart hin und konnte bereits in der dritten Minute, die frühe Führung bejubeln. Sven Franzen bediente mit einem schönen Diagonalball BaKi-Stürmer Tamas Dencs, der vor Steger cool blieb und per Heber zum 1:0 traf. Auch in der Folge waren die Gastgeber etwas griffiger, hatten aber in der 11. Minute Glück, als Keeper Sollfrank zuerst gegen Klose und dann gegen Bohner retten musste und somit den Ausgleich verhinderte.

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Die DJK Falke um Marcus Kredel (Nummer 9) musste gegen den FC Bayern Kickers II eine herbe Klatsche einstecken und unterlag deutlich mit 0:5 in Kleinreuth.
Foto: fussballn.de

Falke setzte die Gastgeber nun etwas mehr unter Druck und Kredel setzte seinen Kopfball knapp am Tor vorbei (15.). BaKi machte es hingegen besser und erhöhte in der 18. Minute auf 2:0. Eine scharfe Hereingabe von Blankenship musste Özdemir aus fünf Metern nur noch über die Linie drücken. Bereits drei Zeigerumdrehungen später zappelte dann der Ball bereits zum dritten Mal im Netz. Diesmal war Christian Franzen zur Stelle, der nach Untheims Schuss aus spitzem Winkel, den Abpraller mit dem Kopf verwertete. Sichtlich geschockt versuchte die DJK noch einmal heranzukommen, doch das Glück war nicht auf Seiten der Strehl-Elf. So verzog Amorim-Wölfel nach schöner Ablage von Kredel nur knapp. Das letzte Wort vor der Pause hatte dann aber erneut die Kök-Elf. Blankenship traf aus spitzem Winkel zur beruhigenden 4:0-Pausenführung (44.). Im zweiten Durchgang ließen es die Hausherren dann etwas ruhiger angehen und die Falken versuchten nochmals in die Partie zurückzufinden, was aber nicht gelang. Zwar hatte Gröschel die Chance zum Anschlusstreffer auf dem Fuß, aber Klein klärte für BaKi auf der Linie (56.).

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Der FC Bayern Kickers II (in weiß) um Patrick Blankenship sorgte bereits zur Pause für klare Verhältnisse und führte mit 4:0. Am Ende stand gar ein 5:0-Sieg gegen die DJK Falke zu Buche.
Foto: fussballn.de

In der 62. Minute vereitelte Sollfrank mit einer tollen Parade den Ehrentreffer nach einem Kopfball von Julian Klose und Steger parierte auf der Gegenseite toll gegen Kiymaz (67.). Den Schlusspunkt setzte dann Elias Krieger, der den Ball eroberte, nach innen zog, sicher einschob und den deutlichen und mehr als verdienten 5:0-Heimsieg sicher stellte.

SV Laufamholz – VfL Nürnberg 1:1 (1:1)

Im direkten Duell der beiden Abstiegskandidaten sollte sich an diesem Sonntag kein Sieger finden lassen. Auf dem Sportgelände des SVL bekamen die zahlreich angereisten Zuschauer eine Partie auf überschaubarem Niveau geboten. Laufamholz startete agiler in die Partie und konnte sich früh zahlreiche Großchancen erspielen. Einen dieser Hochkaräter konnte Martin von Vopelius in Spielminute sieben, auf Zuspiel durch Eduard Hulm, zum Führungstreffer verwerten. Nur wenige Minuten später kam der Schock für die Gastgeber, als der gut leitende Unparteiische einen unbedachten Einsatz von Billner als Handspiel wertete und folglich Strafstoß für den VfL gab. Waldmann war bei dem gut getretenen Foulelfmeter machtlos und so war die Führung der Hausherren egalisiert. Doch der SVL steckte nicht auf und erarbeitete sich mühsam Chance für Chance. Oft fahrlässig ließ der VfL die gegnerische Offensive zum Abschluss aus vielversprechenden Situationen kommen. Mit dem Pech der Verzweifelten wurden diese jedoch allesamt vergeben. 

Durchgang zwei bot das gleiche Bild. Laufamholz brannte auf den Führungstreffer und war klar überlegen. Doch wieder war die Chancenverwertung das größte Hindernis der tapfer kämpfenden Gastgeber. Albano, Billner und Edi Hulm vergaben teils Chancen im direkten Duell mit dem Keeper oder mussten sich sogar dem leeren Tor geschlagen geben. In den letzten Sekunden der Nachspielzeit rissen die Zuschauer schon die Arme zum Siegeschrei hoch, als der nach vorne geeilte Anton Hulm den Ball auf seinen Bruder Eduard weiterleitete. Dieser scheiterte jedoch erneut aus sieben Metern mit seinem Abschluss vor dem leeren Tor. Aufgrund dieser teils kläglichen Abschlüsse konnte der SVL die verdienten drei Punkte nicht zu Hause behalten. Der eine Punkt hilft beiden Mannschaften denkbar wenig im Abstiegskampf.

TSV Johannis 83 – FSV Stadeln II 3:0 (0:0)

Die Sorgenfalten am Zeisigweg werden etwas kleiner. Das Verletzungspech bleibt. Die Gäste kamen mit breiter Brust aus den Vorwochen zum Spiel Nach Johannis. Dennoch begann die Walthier-Elf forsch, mit hohem Pressing und Balleroberungen gelangen oftmals früh in der Stadelner Hälfte. So ereignete sich auch die erste Torchance für die „83er“. Angelo Walthier eroberte den Ball und setzte direkt Trebes mit einem schönen Pass in Szene, der zu schnell war für die gesamte Hintermannschaft und knapp links am Pfosten vorbei schoss.

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Der TSV Johannis 83 (in grün) um Angelo Walthier feierte gegen den FSV Stadeln II den ersehnten Dreier und gewann am Ende verdient mit 3:0.
Foto: fussballn.de

Chance Nummer zwei war dann nur wenig später zu verbuchen. Nach einer tollen Flanke von rechts durch den emsigen Music drosch Kersten freistehend aus sieben Metern den Ball über das Tor. Der FSV Stadeln konnte in Halbzeit eins nur bis zum Sechzehner kombinieren, teilweise schön anzusehen, doch waren es meist Fernschüsse, die das Ziel weit verfehlten. In der 40. Minute dann ein Schock für die schon verletzungsgebeutelten Johanniser: Kapitän Wiener verletzte sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers.

Die zweite Halbzeit war gerade drei Minuten alt, als Trebes an der Strafraumgrenze gefoult wurde und Walthier den fälligen Freistoß rechts unten im Torwarteck unhaltbar versenkte. Eine Erlösung für die „83er-Seele“ der letzten Wochen, was auch im Jubel mit der Trainerbank und allen Ersatzspielern zum Ausdruck kam. Danach wollten die Stadelner den Ausgleich, hatten mehr Spielanteile und versuchten ihr Spiel durchzudrücken, mussten jedoch immer wieder auf gefährliche Kontermöglichkeiten aufpassen. In der 62. Minute folgte dann eine knifflige Situation im Strafraum der Gastgeber, Foul und Elfmeter waren die Folge. Der fällige Strafstoß wurde glänzend von Nadolski pariert, der die Ecke ahnte und im Duell gegen Brunner als Sieger hervorging. Ein weiterer Kopfball an den Querbalken nach einer Standardsituation und einige gefährliche Hereingaben über die Außenbahn sorgten auf Seiten der Gäste noch für Gefahr.

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In dieser Szene scheiterte FSV-Akteur Brunner (Nummer 4) per Strafstoß an TSV-Keeper Nadolski und verpasste es, den Anschlusstreffer für seine Farben zu erzielen.
Foto: E. Brunner

In der 83. Minute fiel dann aber die Vorentscheidung, als Nadolski den Ball lang auf Seidel schlug, dieser sich gekonnt und mit etwas Glück durchsetzte und zum 2:0 einnetzte. In der Folge sahen die Zuschauer ein Spiel mit viel Kampf, vielen Emotionen und einem Sahnehäubchen zum Abschluss. Otto Eberle versenkte aus knapp 25 Metern den Ball sehenswert im rechten oberen Kreuzeck und stellte den 3:0-Endstand her. Alle „83er“, auch die eingesetzten Jugendspieler, konnten kämpferisch voll überzeugen. So stand am Ende ein verdienter Sieg über den FSV Stadeln II, der durchaus auch seine Chancen hatten. Die nach Verletzung heiß ersehnten Rückkehrer Seidel und Walthier brachten direkt mehr Torgefahr und endlich wieder einmal drei Punkte.

SF Großgründlach – TV Glaishammer 5:4 (1:4)

Großgründlach erwischte eine rabenschwarze erste Halbzeit. Schon in der zweiten Spielminute gingen die Gäste durch einen Foulelfmeter durch Vegyinas in Führung. Die Gastgeber versuchten anschließend das Spiel in den Griff zu bekommen und Mennel konnte in der 16. Minute auch den Ausgleich zum 1:1 erzielen, doch danach wollte nichts mehr klappen. Glaishammer spielte mit Engagement und Offensivdrang und die Seidel-Elf erlaubte sich eine Vielzahl von Deckungs- und Abspielfehler. So konnten die Gäste durch zwei Tore von Gliga (25., 35.) verdient in Führung gehen und sogar mit dem Halbzeitpfiff das 1:4 durch Butuza feiern.

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Der TV Glaishammer (in orange) musste gegen den SF Großgründlach eine bittere 4:5-Niederlage hinnehmen, obwohl man zwischenzeitlich mit 4:1 in Führung lag.
Foto: U. Gäberlein

Die zahlreichen Zuschauer hatten zu diesem Zeitpunkt die Hausherren bereits abgeschrieben, nach dieser schwachen Leistung im ersten Spielabschnitt.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gründlacher jedoch ein völlig anderes Gesicht. Man hatte sich offensichtlich etwas vorgenommen. Fortan wurde deutlich besser in der Defensive gestanden, die Aktionen nach vorne wurden zwingender und insgesamt wirkte man mit fortschreitendem Spielverlauf frischer und agiler als die stark nachlassenden Gäste. Glaishammer kam nur noch sporadisch vor das Tor und musste sich auf die Abwehrarbeit verlegen.

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Der SF Großgründlach (in grün) bewies gegen den TV Glaishammer eine tolle Moral und drehte einen 1:4-Rückstand in einen am Ende nicht unverdienten 5:4-Erfolg.
Foto: U. Gäberlein

Dem sehr gut aufgelegten Regler gelang bereits in der 49. Minute ein sehenswerter Treffer zum 2:4 und der ebenfalls stark auftrumpfende Mennel stellt mit seinem Doppelpack in der 59. und 69. Minute den Ausgleich her. Als dann nur drei Minuten später Zitting den Siegtreffer zum 5:4 erzielte, war das Spiel total gedreht. Die Seidel-Elf spielte im Anschluss weiter gut gestaffelt das Spiel zu Ende und gewann, dank einer enormen Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt, verdient.  

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Letzte Änderung am Montag, 26 Oktober 2015 17:34