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Spitzengruppe zeigt sich in Torlaune

Der SV Poppenreuth (in grün) unterstrich gegen den TSV Altenfurt einmal mehr seine Aufstiegsambitionen und feierte einen deutlichen 8:0-Kantersieg im Nürnberg Osten.
Der SV Poppenreuth (in grün) unterstrich gegen den TSV Altenfurt einmal mehr seine Aufstiegsambitionen und feierte einen deutlichen 8:0-Kantersieg im Nürnberg Osten. Foto: J. Stark

Poppenreuth und Mögeldorf feiern Kantersiege / Stadeln II beendet „88er“-Serie / Assen bejubeln glücklichen Dreier / Falke und Boxdorf erfolgreich

Die Serie des SV Poppenreuth hat weiterhin Bestand. Auch im Spiel beim TSV Altenfurt setzte sich die Heininger-Elf klar und deutlich mit 8:0 durch und bleibt damit weiterhin ungeschlagen. Auch die Verfolger von der SpVgg Mögeldorf 2000 (6:1 in Großgründlach) und dem ASC Boxdorf (2:0 gegen den VfL Nürnberg) gaben sich keine Blöße. Der FSV Stadeln II beendete hingegen den Lauf des TB Johannis 88 II und setzte sich knapp mit 1:0 durch. Außerdem feierte der ASN Pfeil Phönix einen glücklichen Heimsieg gegen den FC Bayern Kickers II (3:2) und die DJK Falke schlug den SV Laufamholz klar mit 4:0. Die Partie zwischen dem TV Glaishammer und dem TSV Johannis 83 fand hingegen ein vorzeitiges Ende und wurde abgebrochen.

TSV Altenfurt – SV Poppenreuth 0:8 (0:4)

Von Anfang an merkte man den Heininger-Schützlingen an, dass sie nach dem überraschenden Punktverlust beim abstiegsbedrohten TV Glaishammer am vergangenen Wochenende auf Wiedergutmachung aus waren und die bereits aufkommenden Stimmen über eine etwaige Krise des Tabellenführers im Keim ersticken wollten. Über einen kontrollierten Spielaufbau legten sich die Gäste ihren Gegner zurecht und nutzten die entstandenen Lücken in der Altenfurter Defensive anschließend immer wieder gekonnt aus. So auch in der sechsten Spielminute, als Klaussner den Ball durch die Schnittstelle der Abwehrreihe spielte und Steuber keine Mühe hatte, TSV-Keeper Müller zu umkurven und lässig zum 0:1 einzuschieben. Nur fünf Minuten später zeigte Rahner seine Sprinterqualitäten, ließ zwei Altenfurter auf seiner linken Offensivseite stehen und legte von der Grundlinie überlegt auf Dominik Döll zurück, welcher den Ball direkt mit links ins lange Eck beförderte. Nach 24 Minuten war das Spiel dann praktisch schon entschieden, als der aufgerückte Innenverteidiger Lissner seinen Toptorjäger Klaussner freispielte und jener aus halbrechter Position trocken ins linke untere Toreck abschloss.

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Der SV Poppenreuth (in grün) um Torjäger Marcel Klaussner (Nummer 39) schoss auch gegen den TSV Altenfurt wieder scharf und siegte am Ende deutlich mit 8:0.
Foto: J. Stark

Selbiger sorgte auch für den Schlusspunkt des ersten Durchgangs. Nach Doppelpass mit Steuber tauchte Klaussner zentral vor dem Tor der Platzherren auf und vollstreckte eiskalt – dieses Mal mit seinem schwächeren linken Fuß. Es hätte sogar noch deutlicher in die Pause gehen können, doch Müller konnte sich einige Male auszeichnen, unter anderem als er einen Schlenzer von Rahner sehenswert aus dem langen Eck kratzte. Auf der anderen Seite stand einzig ein harmloser Kopfball der Altenfurter, der Weiner im Gäste-Tor vor keine allzu große Aufgabe stellte. Im zweiten Durchgang zunächst dasselbe Bild: Nachdem Kapitän Mittelstädt seinen geblockten Pass, den er eigentlich auf den gestarteten Klaussner spielen wollte, selbst wieder vor die Füße bekam, fand er sich plötzlich alleine vor Keeper Müller wieder. Müller bekam zwar noch die Hand an den Ball, Mittelstädts Abschluss fand aber trotzdem den Weg ins Tor. In Minute 63 sprang Mittelstädt dann nach einer Döll-Ecke am zweiten Pfosten am höchsten und drückte den Ball trotz Rückenlage über die Linie. Zwischenzeitlich hatte auch Döll die Möglichkeit, sich ein zweites Mal in die Torschützenliste einzutragen, doch Müller stellte ein weiteres Mal seine Flugkünste unter Beweis und fischte den über die Mauer gechipten Freistoß aus dem rechten oberen Toreck. Wenig später machte es Döll aber wieder besser und traf auf Vorlage von Klaussner mit sehenswerter Direktabnahme zum 7:0. Fortan lehnten sich die Gäste aus Poppenreuth etwas zu sehr zurück, wodurch Altenfurt in der Schlussviertelstunde etwas Oberwasser bekam. Die entstandenen Räume wurden allerdings zumeist nicht konsequent genug genutzt, sodass fast alle Angriffe verpufften. Einmal durfte sich Gäste-Keeper Weiner aber doch auszeichnen. Nachdem Innenverteidiger Adrian beim Versuch einen langen Ball zu klären wegrutschte, tauchte Alkhofer plötzlich alleine vor Weiner auf.

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Der TSV Altenfurt (in schwarz) war gegen den Spitzenreiter vom SV Poppenreuth hoffnungslos unterlegen und musste am Ende eine herbe 0:8-Klatsche hinnehmen.
Foto: J. Stark

Seinen strammen Abschluss parierte der Keeper allerdings klasse und verhinderte damit den zu diesem Zeitpunkt wohl nicht unverdienten „Ehrentreffer“ der Daschner-Elf. Den Schlusspunkt setzte letztlich wiederum Döll, der in Robben-Manier von rechts ins Zentrum zog und aus 18 Metern zum 8:0-Endstand traf. Es bleibt ein eindrucksvoller Auftritt des Tabellenführers zu verzeichnen, bei dem die Heininger-Elf im Übrigen zum wiederholten Male in dieser Saison ein Ausrufezeichen in Sachen Fair-Play setzte. Als der souverän leitende Schiedsrichter Andreas Jacob nach einer Notbremse der Altenfurter folgerichtig die Rote Karte zeigte, überzeugten die Poppenreuther in Person von Marcel Klaussner den Unparteiischen, diese zurückzunehmen, um dem Altenfurter Akteur eine Sperre zu ersparen. Mit Blick auf die Vorkommnisse in Glaishammer eine sehr gern gesehene Abwechslung in diesen Tagen und ein positives Zeichen in Sachen Fair-Play.

SF Großgründlach – SpVgg Mögeldorf 2000 1:6 (1:4)

Keine zwei Minuten waren an der Würzburger Straße gespielt, da gingen die Gäste bereits in Führung. Einen Abschlag durch Torhüter Strauch bekam die Seidel-Elf nicht geklärt, sodass Petrovic allein auf Höllring zulaufen konnte. Der erfahrene Stürmer ließ sich diese Chance nicht nehmen und lupfte den Ball über den Keeper ins Tor zum 1:0. Bei Großgründlach zeigte der frühe Gegentreffer aber wenig Wirkung. Bereits vier Spielminuten später erzielten die Gastgeber den Ausgleich. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß wurde Patrick Skribulja auf die Reise geschickt. Der Torjäger blieb vor Gäste-Keeper Strauch ganz cool und versenkte den Ball ins lange Eck zum 1:1-Ausgleich. Mögeldorf hatte in der Folge zu viele unnötige Ballverluste, wodurch die Sportfreunde einige Nadelstiche setzen konnte.

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Die SpVgg Mögeldorf 2000 (in blau) um Patrick Hederer wurde beim Gastspiel in Großgründlach seiner Favoritenrolle vollends gerecht und fegte die Seidel-Elf deutlich mit 6:1 vom Feld.
Foto: fussballn.de

Die Distanzschüsse bereiteten Strauch jedoch keine Schwierigkeiten. Mit Zunahme der ersten Hälfte konnten die Mögeldorfer Jungs dann ihre Qualität auf den Platz bringen. Einen Distanzschuss von Gürcan bekam Höllring nicht richtig zu fassen. Brochier bedankte sich und staubte zum 2:1 ab. Großgründlach konnte sich nun kaum mehr aus der eigenen Hälfte befreien. Eine Ecke bescherte der Sportvereinigung den nächsten Treffer. Die Hereingabe von Graf flog an Freund und Feind vorbei, sodass Ubrig am zweiten Pfosten nur den Fuß zum 3:1 hinhalten brauchte. Während die Gastgeber konsterniert wirkten, schlug der Tabellendritte erneut zu. Nach einem schönen Zusammenspiel drosch Gawlik den Ball aus 16 Metern sehenswert ins lange Eck zum vorentscheidenden 4:1. Nach dem Seitenwechsel nahmen die Gäste zwei Gänge raus und ließen Ball und Gegner laufen. Zwingende Torchancen waren erst einmal Mangelware. Eine Riesenchance vergaben die Gründlacher, als Strauch im Eins-gegen-Eins der Sieger blieb. Nach 70 gespielten Minuten schwächte Mennel seine Mannschaft, als er nach einem Foulspiel seinen Gegenspieler mit einem Schubser zu Boden streckte.

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Gründlach-Akteur Patrick Skribulja (in weiß) sorgte zwar für den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich gegen die SpVgg Mögeldorf 2000, letztlich konnte aber auch er die deutliche 1:6-Niederlage nicht verhindern.
Foto: fussballn.de

Schiedsrichter Bernrieder schickte ihn mit "glatt Rot" zum Duschen. Mit einem Mann mehr auf dem Feld erhöhten die Gäste noch einmal die Schlagzahl. Der eingewechselte Reiser eroberte am gegnerischen Strafraum den Ball und hatte das Auge für den mitgelaufenen Brochier. Dieser hatte seinen Nerven vor Höllring im Griff und erzielte seinen zweiten Treffer. Den Schlusspunkt der Partie setzte der eingewechselte Neubauer, der mit einem satten Schuss den 6:1-Endstand herstellte. Ein auch in der Höhe verdienter Sieg der Mögeldorfer, die damit den dritten Tabellenplatz festigen. Großgründlach hingegen muss die nötigen Punkte gegen andere Gegner einfahren und steckt weiter im Abstiegskampf. 

ASC Boxdorf – VfL Nürnberg 2:0 (0:0)

Gegen das Schlusslicht konnte der ASC Boxdorf zwar erst spät, aber verdient die Punkte einfahren. Der VfL agierte über das gesamte Spiel aus einer kompakten Defensive und überzeugte vor allem kämpferisch. Bereits nach zwei Minuten musste VfL-Keeper Schmidt gegen Eberlein klären, der Nachschuss von Eberhard landete klar neben dem Tor der Gäste. Der ASC spielte weiter nach vorne und wollte mit einem frühen Tor Sicherheit gewinnen. Ell setzte einen Distanzschuss über den Kasten (7.) und ein Abschluss von Eberlein nach Doppelpass mit Ell wurde gerade noch von der VfL Defensive geblockt. In der 19. Minute setzte Ell einen abgewehrten Freistoß aus dem Halbfeld einen Meter rechts neben den Kasten des VfL.

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Der ASC Boxdorf (in blau) tat sich gegen den VfL Nürnberg über weite Strecken der Partie sehr schwer und ließ zahlreiche Chancen aus, gewann aber dank zweier später Tore trotzdem verdient mit 2:0.
Foto: M. Schindler

In der 21. Minute dann die erste Offensivaktion der Gäste. Kapitän Stachulla bereitete mit seinem Schuss aus 20 Metern Boxdorfs Erk aber keine Probleme. In der 24. Minute konnte VfL-Keeper Schmidt einen Schuss von Ell nur im Nachfassen sichern. Nur eine Zeigerumdrehung später ließ der Keeper dann den Versuch von Zitzmann erneut prallen, war im Nachfassen aber rechtzeitig vor dem einschussbereiten Eberlein zur Stelle. In der 30. Minute setzte Eberlein dann seinen Versuch aus 18 Metern knapp über den Kasten. Kurz vor der Pause war es dann Schwägerl, der seinen Drehschuss nach Ell-Flanke knapp drüber setzte. In der letzten Minute hatte dann nochmal der Gast aus Langwasser eine Offensivaktion, doch Muscat und Schwägerl konnten den Freistoß von halbrechts klären.

Die zweite Hälfte begann wie die erste. Der ASC schaltete sofort wieder den Vorwärtsgang ein, der Abschluss von Eberlein nach Doppelpass mit Ell aus 15 Metern war aber zu unplatziert. In der 51. Minute setzte sich Tykvart dann gegen zwei Gegenspieler durch, doch sein Abschluss von der Sechzehnerkante ging weit am Tor vorbei. Der VfL war nun bissiger in den Zweikämpfen und hätte in der 59. Minute das Spiel fast auf den Kopf gestellt. Zunächst vertändelte Muscat den Ball, doch Walczak vergab die große Chance frei vor Erk und setzte seinen Versuch links neben das Boxdorfer Gehäuse. Ab der 65. Spielminute übernahmen dann wieder die Hausherren das Kommando. Zunächst wurde ein Schussversuch von Ell zur Ecke abgefälscht. Den Eberlein-Kopfball im Anschluss konnte die VfL-Defensive dann ebenfalls klären. Vier Minuten später setzte der Boxdorfer Spielertrainer dann einen Kopfball im Anschluss an einen Freistoß an den Pfosten. In der 78. Minute bot sich Eberlein dann die Möglichkeit per Freistoß aus zentraler Position, doch seinen Versuch auf das Torwarteck konnte Keeper Schmidt zum Eckball klären. Acht Minuten vor dem Ende war es dann wieder Ell, der einen Kopfball nach einer Flanke von A. Haupt um Zentimeter rechts am Tor vorbei köpfte.

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Der VfL Nürnberg (in grün) bleibt weiterhin in der Krise und unterlag auch beim ASC Boxdorf mit 0:2. Somit bleibt das Team aus Langwasser weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz.
Foto: M. Schindler

In der 84. Spielminute wäre der ASC dann fast für seine schwache Chancenverwertung bestraft worden, doch Muscat klärte in höchster Not gegen den durchgebrochenen Vynokurov. Die Erlösung für die Heim-Elf fiel dann in der 86. Minute, als Ell seinen tollen Alleingang zur verdienten Führung abschloss. Drei Minuten später hätte dann erneut Ell den Deckel draufmachen müssen, als er nach Zuspiel von Eberlein den VfL-Keeper schon umspielt hatte, aber seinen Abschluss links am Tor vorbei setzte. So war es am Ende Schwägerl, der einen Fehlpass des VfL in der Vorwärtsbewegung aufnahm und gegen Schmidt überlegt ins lange Eck einschob. Aufgrund der mangelnden Chancenverwertung wurde es für den ASC am Ende ein Geduldsspiel mit einem glücklichen, aber hochverdienten Dreier in den Schlussminuten.

ASN Pfeil Phönix – FC Bayern Kickers II 3:2 (2:2)

Einen äußerst glücklichen Heimsieg verbuchten die Assen im Nordstadt-Derby gegen Bayern Kickers. Die seit Wochen personell dezimierten Gastgeber - auf der Bank saßen bis auf Kuhnke nur Spieler, die davor schon 90 Minuten in der Reserve spielten - erkämpften sich einen 3:2-Sieg. Dabei begann das Spiel gegen starke Gäste perfekt. Löbenberger verwertete eine Volleyabnahme von Nether zum 1:0. Doch anstatt Sicherheit zu bekommen, setzte die Bezirksliga Reserve die Gastgeber permanent unter Druck.

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Der ASN Pfeil Phönix (in weiß) um Markus Mertsching durfte im Heimspiel gegen den FC Bayern Kickers II um Christian Franzen einen glücklichen 3:2-Sieg bejubeln und bleibt weiter an der Spitzengruppe dran.
Foto: fussballn.de

Eine der stark getretenen Standardsituationen netzte Christian Franzen zum Ausgleich ein. In der 39. Minute köpfte dann Frank einen Eckball von Frasch zum überraschenden 2:1 für die Assen ein. Doch die Gäste ließen nicht locker. Nachdem Schlabschi noch die Oberkante der Latte getroffen hatte, belohnten sie sich mit dem Halbzeitpfiff mit dem Ausgleich durch Sven Franzen. Nach dem Wechsel kamen die Assen etwas besser ins Spiel. Einen Freistoß aus spitzem Winkel versenkte Frasch zur erneuten Führung. Nur eine Minute später hatte dann Kubecek die Riesenmöglichkeit auf das 4:2, doch allein vor Torwart Sollfrank schob er den Ball am Tor vorbei. Was dann folgte, war ein einziger Sturmlauf der Gäste. Die aufopferungsvoll kämpfenden Assen, um den überragenden Mertsching, waren mehrmals mit Fortuna im Bunde.

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Der FC Bayern Kickers II (in blau) war nach der Partie gegen den ASN Pfeil Phönix sichtlich bedient, unterlag man doch trotz eines tollen Spiels unglücklich mit 2:3 und musste ohne Punkte nach Hause fahren.
Foto: fussballn.de

Allein dreimal trafen die Kickers den Innenpfosten des Gehäuses! Und stand einmal nicht das Aluminium im Wege, scheiterten sie am starken Lowig. Den technisch und spielerisch starken Gäste lief zu Ende hin die Zeit davon und die Assen retteten den Sieg mit Mann und Maus ins Ziel. Durch den Sieg ist der Kontakt zu den vorderen Plätzen für den ASN Pfeil nicht abgerissen und Bayern Kickers II muss man nach dieser guten Leistung auch noch auf dem Zettel haben.

DJK Falke – SV Laufamholz 4:0 (1:0)

In der mittelmäßigen Partie zwischen der DJK Falke und dem SV Laufamholz spielten sich die ersten zwanzig Minuten hauptsächlich im Mittelfeld ab. Mehr als ein paar Halbchancen waren nicht zu sehen. Danach übernahm Falke mehr und mehr das Spielgeschehen und Laufamholz setzte auf Konter. In der 23. Minute konnte sich Hulm mit einem schönen Solo bis zum Fünfer durchspielen, ehe er am Falke-Akteur Gaab hängen blieb.

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Die DJK Falke (in weiß) feierte gegen den SV Laufamholz einen verdienten und klaren 4:0-Heimsieg und bleibt zumindest im erweiterten Kreis der Spitze vertreten.
Foto: fussballn.de 

In der 38. Minute konterte der SVL schnell über links, doch Billner scheiterte am souveränen Kredel im Falke-Tor. Zwei Minuten später konnte Falke die spielerische Überlegenheit dann in ein Tor ummünzen. Nach einem Freistoß wurde Speidel auf der linken Seite freigespielt und konnte flach an den Fünfmeterraum zurücklegen, wo Hofmann zentral den Ball ins Tor schob. Das wars zur Pause. In der zweiten Halbzeit bäumten sich die Gäste noch einmal auf und versuchten ins Spiel zurück zu kommen, doch nach dem 2:0 in der 56. Minute durch Maderer nach Vorarbeit von Gröschel, wurde es für den SVL immer schwerer.

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Die DJK Falke (in weiß) um Stefan Gaab (beim Kopfball) war im Spiel gegen den SV Laufamholz oben auf und siegte hochverdient mit 4:0 gegen die Hulm-Elf.
Foto: fussballn.de

Schneider (76.) und wiederum Hofmann (85.) schraubten nach jeweils sehenswerter Ablage von Klose das Ergebnis in die Höhe. Hervorzuheben ist Schiedsrichter Thürmer, der in der kämpferischen, aber fairen Partie mit nur zwei Gelben Karten auskam und das Geschehen jederzeit im Griff hatte.

FSV Stadeln II – TB Johannis 88 II 1:0 (0:0)

Mit den Zweitvertretungen von Stadeln und Johannis standen sich zwei gleichwertige Teams gegenüber. Die Heimelf hatte dank eines späten Treffers das glücklichere Ende für sich und konnte sich mit dem Sieg im vorderen Mittelfeld festsetzen. Die Partie war gerade einmal fünf Minuten alt, da hätte Matthäus Schwarzenberger fast ein Tor des Monats erzielt. Nach der Ballannahme im Sechzehner überlupfte er seinen Gegenspieler und knallte die Kugel volley an die Unterkante der Latte. TB-Torhüter Markus Volkert wäre hier absolut chancenlos gewesen. Die Gäste hielten aber von Beginn an dagegen und hatten ihrerseits in der 15. Minute eine Riesenchance zur Führung. Hermann Uezer zögerte völlig freistehend am Fünfer zu lange und konnte gerade noch geblockt werden.

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Der TB Johannis 88 II (in blau) musste sich wie bereits in der Hinrunde dem FSV Stadeln II geschlagen geben und unterlag am Ende knapp mit 0:1.
Foto: E. Brunner

Den Nachschuss setzte Maximilian Loichinger übers Stadelner Tor. Zwei Minuten später forderten die Gastgeber nach einem Foulspiel an Giuliano Maußner Elfmeter, die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber stumm. Nur eine Minute später wurde Patrick Ascherl von Deniz Özgen herrlich freigespielt. Sein Abschluss landete am Pfosten. Kurz danach hatten auch die „88er“ ihren ersten Aluminium-Kontakt. Ein Freistoß von Fabian Bär landete an der Latte, der Nachschuss ging ins Tor, wurde aber wegen Abseits vom Schiedsrichter zurückgepfiffen. In der 37. Minute war Patrick Ascherl allein durch, konnte aber im letzten Moment von einem Johanniser Abwehrspieler noch entscheidend gestört werden. Kurz vor der Halbzeit konnte Johannis-Keeper Volkert einen lang geschlagenen Freistoß gerade noch über die Latte lenken. Die folgende Ecke köpfte FSV-Kapitän Dima Wittmaier wieder an den Pfosten. Die zweite Hälfte war dann deutlich ärmer an Höhepunkten. Die beiden Teams neutralisierten sich weitestgehend und Torchancen blieben Mangelware. Die Partie wurde aber dennoch intensiv geführt und beide Mannschaften wollten den Siegtreffer. Gäste-Spieler Jochen Volkert traf in der 72. Minute zum fünften Mal in diesem Spiel Aluminium, sein Schuss prallte von der Latte zurück ins Spiel.

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Der FSV Stadeln II (in rot) konnte gegen den TB Johannis 88 II einen knappen 1:0-Sieg feiern und beendete die Serie der "88er".
Foto: E. Brunner

In der 80. Minute traf dann FSV-Abwehrchef Lukas Brunner nach einer Ecke von Deniz Özgen per Kopf zum 1:0-Siegtreffer. Der Sieg wurde allerdings teuer erkauft. Eben Torschütze Lukas Brunner, der bisher eine ganz starke Saison gespielt hat, musste kurz vor Schluss mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt werden. Der FSV ging somit im Aufeinandertreffen zweier gleichwertiger Teams etwas glücklich, nach dem Chancenverhältnis allerdings nicht unverdient, als Sieger vom Platz. Unsere besten Wünsche gehen von dieser Stelle an den unglücklichen Torschützen!

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Letzte Änderung am Montag, 09 November 2015 17:55