Niemand wird bestreiten, dass der deutsche Fußball heute zu den besten der Welt gehört. Die Ausbildung professioneller Fußballspieler ist in Deutschland auf hohem Niveau organisiert. Die Bundesliga, die höchste Spielklasse des Landes, ist einer der erfolgreichsten Profivereine der europäischen Geschichte. Aber das war nicht immer so. Neben Fußball und eSport interessieren sich viele Sportfans heute auch für digitale Unterhaltung – dabei werfen manche auch gerne einen Blick auf das Ranking der neuesten Angebote aus anderen Bereichen.
Der Weg zur Entstehung der „Union League“ (wie die „Bundesliga“ aus dem Deutschen übersetzt wird) war lang und schmerzvoll.
Fußball Regionalliga Südwest 2024/25: Stuttgarter Kickers vs Göppingen | Spielplan, Derbys & Aufstiegskampf
Die Stuttgarter Kickers und der Göppinger SV (1. Göppinger SV) sind zwei Fußballvereine aus dem Bundesland Baden-Württemberg. Beide Mannschaften spielen in der Regionalliga und treffen regelmäßig in der Meisterschaft aufeinander.
Geschichte der Konfrontation und des Derbys
Die Spiele zwischen den Stuttgarter Kickers und Göppingen können aufgrund der geografischen Nähe der Städte als Regionalderby angesehen werden. Solche Begegnungen ziehen normalerweise die erhöhte Aufmerksamkeit der Fans und der lokalen Medien auf sich und sorgen für eine besondere Atmosphäre im Stadion.
Der Kampf um den Aufstieg
Beide Mannschaften streben den Aufstieg in die höheren deutschen Ligen an. Erfolge in solchen Derbys können die Tabellenführung und Aufstiegschancen maßgeblich beeinflussen. Der Sieg in solchen Spielen bringt nicht nur drei Punkte, sondern stärkt auch die Moral der Mannschaft, was im Kampf um den Aufstieg in die oberste Liga besonders wichtig ist.
Spielplan
Für aktuelle Informationen zum Spielplan der Stuttgart Kickers gegen Göppingen fußball empfiehlt sich ein Besuch der offiziellen Webseiten der Vereine bzw. des regionalen Fußballverbandes. Dort finden Sie die genauen Termine, Uhrzeiten und Orte der kommenden Spiele sowie weitere Informationen zu Tickets und Veranstaltungen rund um die Spiele.
Der harte Weg
Der Fußball spiele in Deutschland stieß bei der Mehrheit der Bevölkerung zunächst auf Ablehnung. Das englische Spiel wurde als „Alien“ gebrandmarkt und die jungen Leute, die es spielten, als „unpatriotisch“ erklärt. Nach Ansicht der Reaktionäre war das „nationale“ Turnen viel nützlicher.
Das Leben im Land blieb jedoch nicht stehen und der Fußball eroberte weiterhin ganz Deutschland. Die erste nationale Meisterschaft überhaupt fand deutlich früher statt als beispielsweise im benachbarten Frankreich. Sie erfolgte in der Regel nach einem komplexen mehrstufigen Cup-System. Eine andere Umsetzung war nicht möglich. Grund hierfür waren die enorme Größe des Landes und seine historische Zersplitterung. Schließlich gab es lange Zeit überhaupt kein vereintes Deutschland. Um also um die Victoria (den Pokal mit dem Bild der Siegesgöttin) kämpfen zu können, war es notwendig, zumindest auf regionaler Ebene gut zu spielen.
Die Wettbewerbssysteme variierten ebenso wie die Anzahl der regionalen Ligen, aber in der Regel nahmen die Gewinner der folgenden Bezirke am nationalen Turnier teil:
- Norddeutschland;
- Westdeutschland;
- Ostdeutschland;
- Brandenburg (Berlin und Umgebung);
- Süden.
Die Gründung der ersten Profiliga in der deutschen Geschichte
Anfang der 1930er Jahre stand das Land vor der Notwendigkeit, eine professionelle Fußballliga zu gründen. Viele Vereine sind de facto professionell geworden und haben sogar gelernt, Geld zu verdienen. Es entstand das Projekt einer Reichs- bzw. Landesliga, die die stärksten Vereine aus allen Bundesländern vereinen sollte, denn gegen die Missstände in den 55 (!) Regionalligen musste etwas unternommen werden. Haupttreiber des Projekts war der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Felix Linnemann, doch die Landesverbände unterstützten die Idee nicht.
Und als 1932 die Nazis im Land an die Macht kamen, starb die Landesliga, bevor sie überhaupt geboren werden konnte. Tatsache ist, dass der Sport nach den Idealen der Nationalsozialisten nicht durch Geld beschmutzt werden sollte. Damit wurde die Organisation einer professionellen Fußballliga verboten. Darüber hinaus löste das Dritte Reich den Deutschen Fußball-Bund auf und übertrug die Verwaltung des Fußballs dem neu geschaffenen Nationalen Staatsrat für Körperkultur.
Der zweite Versuch, die Bundesliga in der Geschichte des Landes zu gründen
Die Niederlage im Zweiten Weltkrieg war ein schwerer Schlag für den Fußball. In dem besetzten Land waren zeitweise sämtliche Organisationen verboten, darunter auch Fußballvereine. Und Deutschland selbst war nicht mehr dasselbe. Der östliche Teil spaltete sich ab und wurde zur Deutschen Demokratischen Republik. Parallel dazu existierte lange Zeit die Sonderbesatzungszone Saarland, dessen Nationalmannschaft sogar an der Auswahl für die Fußball-Weltmeisterschaft 1954 teilnahm.
Geschichte der Bundesliga Von 1946 bis 1948 wurde die westdeutsche (BRD) Meisterschaft im Allgemeinen überhaupt nicht ausgetragen. Doch schon vor der Wiederaufnahme der ersten nationalen Nachkriegsmeisterschaft im Jahr 1949 meldeten sich einige Initiatoren mit dem Vorschlag zu Wort, umgehend mit der Gründung einer nationalen Profiliga zu beginnen. Damals entstand der Name Bundesliga. Als Urheber dieses Wortes gilt der damalige Kölner Präsident Franz Kremer.
Allerdings lag auch diese Idee lange Zeit in der Schublade. Eine wirkliche Diskussion darüber war nicht möglich, da viele Funktionäre der Meinung waren, in einem vom Krieg überwältigten Land sei eindeutig keine Zeit für Fußball, andere sprachen von der Maxime „Geld und Sport passen nicht zusammen“, und wieder andere – sie befürchteten, die Vereine würden schnell Pleite gehen.
Erst 1958 konnten die Pläne zur Einführung der Bundesliga richtig diskutiert werden, doch schon damals ließ sich die Entscheidung mit einem Wort zusammenfassen: „Verfrüht.“ Und der deutsche Fußball blieb nicht zurück. Mannschaften aus unterentwickelten Fußballländern werden keine Weltmeister, doch 1954 wurde die westdeutsche Mannschaft die beste der Welt.
Bundesliga startet!
Das Scheitern der Nationalmannschaft bei der WM 1962, das die Enttäuschung der WM 1958 noch verstärkte, löste neue Diskussionen über die Bundesliga aus. 1963 gab die Deutsche Union ihre Gründung bekannt.
Zur Erstellung der ersten Teilnehmerliste wurden drei Kriterien herangezogen:
- Sportergebnisse (hierfür wurde ein speziell entwickeltes Punktesystem für die Leistungen der Vereine im letzten Jahrzehnt verwendet);
- kommerzielle Möglichkeiten des Clubs;
- Infrastruktur (vor allem war ein komfortables, geräumiges und modernes Stadion mit elektrischer Beleuchtung erforderlich).
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